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Gut Hohenunkel

Früher...

Im Jahre 1906 erfolgte der Bau des Gutshofes durch Dr. Johannes Hundhausen, der die Landwirtschaft 14 Jahre selbst betrieb. Das Hochplateau "Unkeler Heide" bot weite Flächen für den Getreide- und Kartoffelanbau.

1930 entstanden auch mehrere große Treibhäuser, die eine Fläche von ungefähr 2.500 qm überdachten und hauptsächlich dem Anbau von Tomaten und Salat dienten, die Hundhausen schon zu einer frühen Jahreszeit auf den Bonner Großmarkt liefern konnte.
Nachdem ein starker Sturm im Herbst 1936 große Verwüstungen an den Glashäusern angerichtet hatte, wurde die Anlage aufgegeben. Eine weitere Katastrophe suchte das Gut im August 1936 heim, als in den Stallungen ein Großbrand ausbrach.

Nach dem Tod von Hundhausen übernahmen 1946 seine beiden Töchter den Gutshof. Im Jahr 1952 beschlossen sie, das Gut mit den zugehörigen Ländereien zu verkaufen.

... und heute

1964 haben wir den Gutshof übernommen und im Jahre 1989 von konventioneller Bewirtschaftung (Ackerbau, Rindvieh- und Schweinehaltung) auf Pensionspferdehaltung mit eigener Getreide- und Futtererzeugung umgestellt.

 

 

 

Dies ging einher mit einem Komplettumbau des Stallgebäudes (Einrichtung von Pferdeboxen, Umnutzung der Maschinenhalle zu einer Reithalle, Erstellung von Sattelkammern), der Anlage von befestigten Paddockboxen, der Neueinteilung der Koppeln, sowie mit der Einrichtung eines Longier-, eines Spring- und eines Dressurplatzes.

Seitdem haben wir unseren Pferdebestand stetig erweitert und im Jahre 2005 unsere zweite 20 x 60 m große Reithalle fertiggestellt.
Ein Jahr später sind acht weitere Paddockboxen gebaut worden, so daß jetzt insgesamt 50 Pferdeboxen genutzt werden können.

2007 haben wir in der kleinen Reithalle den Boden erneuert, jetzt kann in beiden Hallen auf Kirchhellener Sand gearbeitet werden; ebenfalls in diesem Jahr ist der Betrieb als Partnerbetrieb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. (FN) anerkannt worden und als Mitglied in den Pferdesportverband Rheinland-Pfalz e. V. eingetreten.

2008 ist der Springplatz vergrößert und der Heuboden zur Lagerung von Rundballen (Heu und Stroh) ausgebaut worden...

 

GA-Artikel vom 30. September 2006

 

 

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